Interessanter Hinweis für Frauen mit Gewichtsproblemen
Inhalt druckenEin wichtiger Hinweis für Frauen
Frauen haben von Natur aus etwa 5% mehr Körperfett
als Männer. Der Körper einer Frau ist so beschaffen, dass er Schutz für
sie selbst und einen eventuellen Fötus bietet. Daher haben Frauen mehr
Enzyme, die Fett speichern, und weniger Enzyme, die Fett verbrennen.
Außerdem aktivieren die Östrogene im Körper der Frau fettspeichernde
Enzyme und bewirken, dass diese sich vermehren.
Wegen des Menstruationszyklus' ist der Wasserhaushalt des weiblichen
Körpers größeren Veränderungen unterworfen als der des männlichen
Körpers, was die Messung des Körperfetts beeinflussen kann. Das
Zurückhalten von Flüssigkeit kann ebenfalls bewirken, dass das Gewicht
während dieses Zeitraums von Tag zu Tag schwankt, und kann weitere
Schwankungen des Körperfettanteils zur Folge haben.
Um den natürlichen Monatszyklus' ihres Körpers besser zu verstehen,
kann es nützlich sein, Messergebnisse einen ganzen Monat lang täglich
aufzuzeichnen. Mit diesen Informationen erhalten sie eine zuverlässige
Richtschnur um das gesamte Spektrum normaler Schwankungen des
Körperfettanteils zu verstehen.
Auch hormonelle Veränderungen aufgrund von Schwangerschaft oder
Menopause können das Zurückhalten von Wasser und Schwankungen bei den
Messungen verursachen.
Damit Fortschritte erfolgreich überwacht werden können, sollten Frauen
daran denken, über einen gewissen Zeitraum hinweg Gewichts- und
Körperfettmessungen zu vergleichen, die unter gleichen Bedingungen
durchgeführt wurden. Achten Sie auf Schwankungen, die durch die
Menstruation verursacht werden.
Und bleiben Sie innerhalb des für Frauen gültigen, und nicht innerhalb
des für Männer gültigen, gesunden Körperfettwertebereichs!
BIA in der Schwangerschaft
Es ist kein Risiko damit verbunden, in der
Schwangerschaft eine Körperanalysewaage zu verwenden. Jedoch erfolgt in
der Schwangerschaft eine Überproduktion an Hormonen um optimale
Bedingungen für das wachsende Baby zu schaffen. Fett wird um Bauch und
Hüften angelagert um Wärme und Schutz für den Fötus zu schaffen. Es ist
nicht so gleichmäßig über den Körper verteilt wie sonst. Das
Beeinflusst die Messungen der Körperanalysewaage.
Es gibt nur unzureichende Forschungsergebnisse bezüglich des
Körperfettanteils in der Schwangerschaft, das heißt geeignete
Gleichungen und „gesunde“ Bereiche für Schwangere Frauen sind noch
nicht bestätigt worden.
Gesundheitsrisiken für Frauen
Zu wenig Körperfett...
Es ist möglich, zu wenig Körperfett zu haben. Junge Frauen sind
besonders gefährdet. Blutarmut und unzureichende Calciumversorgung
können die Grundlagen für eine spätere Osteoporose bilden. Häufig kommt
es zu einer Störung des Menstruationszyklus (Amenorrhoe), der zu
Unfruchtbarkeit führen kann.
Zu viel Körperfett...
Fettleibigkeit ist zu einer ernsten Gesundheitsbedrohung für Frauen in
jedem Lebensstadium geworden. Frauenspezifische und auf Übergewicht
zurückzuführende Beschwerden sind u.a. ein erhöhtes Auftreten von
Brustkrebs nach der Menopause (insbesondere bei Frauen, die
Hormonersatzpräparate einnehmen), sowie ein häufigeres Auftreten von
Gebärmutterhalskrebs. Ebenfalls mit der Fettleibigkeit verknüpft sind
verschiedene Geburtsdefekte, Komplikationen bei der Entbindung und
gynäkologische Komplikationen sowie Unfruchtbarkeit. Darüber hinaus
konnte Fettleibigkeit in Verbindung mit Stress-Inkontinenz bei Frauen
festgestellt werden.











